
Jede Messung aus einer vorliegenden Körperflüssigkeit stellt nur eine Momentaufnahme in einem komplexen System dar, daher sind genaue Messungen aus Blut, Urin oder Speichel nicht wirklich aussagekräftig für den tatsächlichen Zustand des Säure-Basenhaushalts.
Die Teststreifen für den PH-Wert des Urins sind zwar hilfreich, den Säuregehalt des Harns zu messen, für den Gesamtorganismus des Menschen ist die Aussagekraft der Teststreifen nur beschränkt verwertbar. Sie besagen aber viel über die Belastung der Nieren durch Säure. Der PH-Wert des Harn zeit die über die Niere ausgeschiedene Säure an. Besonders entscheidend ist der Zustand des Bindegewebes, der sich für den erfahrenen Diagnostiker als besonders wichtig darstellt.
So kann bereits aus dem Tastbefund des Bindegewebes über dem Kreuzbein (Gewebsverhärtungen) auf eine allgemeine Übersäuerung geschlossen werden. Ebenfalls sehr gut kann eine Beurteilung über Farbe und Zustand der Haut sowie der Zunge erfolgen. Bei einer Vielzahl von Erkrankungen kann schon aus der Vorgeschichte auf eine Übersäuerung geschlossen werden. Dies zum Beispiel bei jahrelang immer wieder auftretenden Kreuzbeschwerden.
Typische äußerliche Übersäuerungszeichen sind:
- Großer Bauch (Damenbauch)
- Hoher Körperfettanteil
- Fassförmiger Rumpf
- Dünne Beine
- Steife Wirbelsäure
- Unbewegliche Körperdynamik
- Faltige Haut
- Geschwollene Augen
- Chronische Schmerzen

|