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Was sind Säuren und Basen?

Chemische und biologische Reaktionen spielen sich im Körper ganz überwiegend in
wässrigen Lösungen ab. Daher hat die Qualität des Wassers großen Einfluss auf die Regulationsmechanismen des Organismus.
Es gibt ein Körperwasser, das in den einzelnen Körperflüssigkeiten ein genau definiertes dynamisches Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen gewährleistet. Dies ist Grundvoraussetzung für ein reibungslosen Funktionieren aller Organfunktionen.
Säuren sind Lösungen, die H+ Ionen abgeben können. Je mehr H+ Ionen sie abzugeben haben, umso stärker ist die Säure. Angegeben wird dies im sogenannten PH-Wert. Je niedriger der PH-Wert einer Lösung ist, desto stärker ist eine Säure.

Die wichtigste Säuren sind:
Perchlorsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Essigsäure, Phosphorsäure, Salzsäure, Milchsäure, Harnsäure, Kohlensäure, Blausäure

Basen sind Lösungen, die über eine OH- Gruppe im Molekül in der Lage sind H+ Ionen aufzunehmen. Damit können sie Säuren neutralisieren. Diesen Vorgang nennt man Pufferung. Ob eine Flüssigkeit sauer oder alkalisch ist, hängt davon ab, in welche Richtung das Gleichgewicht verschoben ist.

Magensaft PH-Wert 2,5
Urin PH-Wert 6,2
Scheidensekret PH-Wert 4,0 bis 4,7
Blut PH-Wert 7,4
Galle PH-Wert 7,5 bis 8,8
Bauchspeichel PH-Wert 7,5 bis 8,8

Das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen ist häufig zu Gunsten der Säuren verschoben und es kommt dadurch zu unzähligen Störungen von bio- logischen Reaktionen im Körper. Der intakte Stoffwechsel hat mehrere Möglichkeiten, Säuren im Körper zu neutralisieren.

Gesundheit und Krankheit des Menschen hängen von chemisch-biologisch-physikalischen Regulationsmechanismen ab, bei denen der Säure- Basenhaushalt eine zentrale Rolle einnimmt. Er ist an allen körperlichen Funktionsabläufen massgeblich beteiligt und zeigt bei krankhaften Vorgängen messbare Veränderungen. Meist zeigt sich bei Erkrankung eine chronische Verschiebung ins Säuerliche. Es ist klar, dass sich die Erfolgschancen einer, wie auch immer gearteten Therapie umso mehr vergrößern, je besser es gelingt, den Körper in seiner Entsäuerung zu unterstützten. Dazu gehört eine Änderung der Lebensgewohnheiten sowie eine gezielte Zufuhr basischer Stoffe.
 


   
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