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Die Rolle der Übersäuerung als Krankmacher

In der Intensivmedizin nimmt der Säure-Basenhaushalt eine zentrale und immens bedeutende Rolle bei der Therapie lebensbedrohender Erkrankungen ein. Auch bei den einfachen chemisch-physiologischen Regulationsmechanismen nimmt die Übersäuerung eine wichtige Stelle bei der Entstehung vieler Erkrankungen ein. Bei unzähligen akuten aber auch chronischen Erkrankungen liegt eine Verschiebung der Stoffwechsellage ins Säuerliche vor.

Man führe sich nur die Problematik des sauren Regens vor Augen: Die Regierungen der Welt geben jährlich Milliarden aus, um die Umwelt vor den Schädigungen durch die im Regen gelöste Säure zu schützen. Dieses globale Problem der Übersäuerung spielt auch für unsere Organismus eine wichtige Rolle.

Die bekanntesten Beispiele für eine schwere örtliche Übersäuerung sind:

  • Muskelkater
  • Gicht
  • Gastritis
  • Sodbrennen

Es gibt im Körper keine Zelle, kein Organ, keine Funktionseinheit, ja nicht einmal eine einzelne
Zelle, die nicht durch zuviel Säure geschädigt oder sogar zum Untergang gebracht werden kann.
Meist gelingt es den Selbstregulationsmechanismen des menschlichen Organismus die Säurekonzentration des Blutes konstant bei 7 ,4 zu halten. Dabei wird aber in einzelnen "Abteilungen" des Körpers zuviel Säure angehäuft.
Dies äußert sich vor allem durch schmerzhafte Ablagerungen im Bindegewebe. Diese werden auch Schlackenstoffe genannt und sind großteils Salze der in der Grundsubstanz angehäuften Säuren. Diese sind sowohl Anzeichen einer chronischen Schädigung, wie auch Ursache vieler Beschwerden.


   
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